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Gina Kaus

geb. 1893 als Regina Wiener in Wien. Ihr erstes Theaterstück „Diebe im Haus“ wurde 1919 im Wiener Burgtheater uraufgeführt. Nach der Veröffentlichung ihrer Novelle „Der Aufstieg“ (1920) war sie fixer Bestandteil der literarischen Intellektuellenkreise in Wien und Berlin, u.a. gehörte Karl Kraus zu ihren engsten Freunden. 1933 wurden ihre Bücher von den Nationalsozialisten vernichtet, ihr biographischer Roman „Katharina die Große“ (1935) wurde ein Bestseller in den USA. 1938 verließ Gina Kaus mit ihrer Familie Wien und floh nach Frankreich, 1939 erreichte sie schließlich die USA und ließ sich in Hollywood nieder, wo sie hauptsächlich Drehbücher verfasste. Zahlreiche ihrer Romane, wie z. B. „Die Überfahrt“ (1932, Neuauflage 1937 als „Luxusdampfer“ ) und „Der Teufel nebenan“ (1940, Neuauflage 1956 als „Teufel in Seide“), wurden verfilmt. Gina Kaus starb 1985 in Los Angeles.

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