87 Seiten/ Softcover, gebunden

€ 17.90

ISBN 978-3-85286-209-5

Walter Fröhlich

H.C. Artmann

7 Gedichte, zeichnt vom Fröhlich

Zum 90. Geburtstag des großen österreichischen Dichters erscheint der erste H. C. Artmann-Comic aller Zeiten.

"med ana schwoazzn dintn" werden nicht nur Gedichte geschrieben, sondern auch Comics gezeichnet. Sieben Mundartgedichte von H. C. Artmann (aus seinem 1958 im Vorstadtdialekt geschriebenen, genialen Gedichtband „med ana schwoazzn dintn“), in denen es nicht nur ums „Umbringan“ und „Kinderfazah’n“ geht, kratzen mehr als 50 Jahre nach ihrer Erstveröffentlichung immer noch an der Unantastbarkeit der schönen Künste. Walter Fröhlich, einer der Besten unter den österreichischen Comic-Künstlern und Experte für das Unanständige (in der Kunst), hat seine Zeichenfeder gespitzt und zu den Gedichten kongeniale Comic-Geschichten erfunden.

Die Gedichte: Wos Unguaz – I bin hoid a Schdiafkind – Blauboad 1 – Kindafazara – Dea schdrenge Hea Onkl befilt Rosalien ein Hun apzuschdechn was Rosalien sea in ia weiches Heazz schneidet – Blauboad 2 – Nua ka Schmoez how e xogt! Nua ka Schmoez ned ...

Zitate

Das Werk H.C.s ist die gesammelte Rettung der Poesie.
Alfred Kolleritsch

Nua ka schmoez how e xogt!
nua ka schmoez ned...

H.C.Artmann

Der 2000 verstorbene Poet und Moritat-Virtuose H.C. Artmann, bekanntermaßen ein großer Freund des stilvollen Durcheinanders von ernster und unernster Kunst, hätte wohl seine helle Freude an jenem Projekt gehabt, an das sich jüngst der Wiener Zeichner Walter Fröhlich, Jahrgang 1967, wagte.
profil 18, 02.05.2011

Rezensionen

2011-06-05 - Weltexpress
Ein brillanter Comic zu anzüglichen Mundart-Gedichten - oder umgekehrt
Anne Hahn über Walter Fröhlichs Hommage an H.C. Artmann
http://www.weltexpress.info/cms/index.php?id=6&tx_ttnews[tt_news]=30147&tx_ttnews[backPid]=385&cHash=0200c6c71ead53e539719d60f2afd1df

2011-05-02 - profil
Wolfgang Paterno zu H.C. Artmann aus der Feder von Walter Fröhlich:
"Der 2000 verstorbene Poet und Moritat-Virtuose H.C. Artmann, bekanntermaßen ein großer Freund des stilvollen Durcheinanders von ernster und unernster Kunst, hätte wohl seine helle Freude an jenem Projekt gehabt, an das sich jüngst der Wiener Zeichner Walter Fröhlich, Jahrgang 1967, wagte. In einem schlicht mit "H.C. Artmann" überschriebenen Bändchen liefert Fröhlich zu sieben 1958 publizierten, aus der legendären Sammlung "med ana schwoazzn dintn" stammenden Mundartgedichten des Dichters nun mit schnellem, schwarzem Strich entworfenes Bildmaterial, etwa zum Artmann'schen Gruselpoem "kindafazara".

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