220 Seiten, gebunden

€ 12.90

ISBN 978-3-85286-193-7

Als E-Book in allen einschlägigen Stores erhältlich.

Peter Cheyney

Lemmy schießt nicht auf Blondinen

Kriminalroman

Für böse Buben: Harte Schwinger.
Für schöne Mädchen: Kuss auf Kuss.
Pausenlos die tollsten Dinger:
Eddie ist ein Hochgenuß!
Ein Pulp-Krimi der Sonderklasse!
In der Hauptrolle: Eddie Constantine
--- Achtung! Politisch unkorrekt! ---

Mein Name ist Caution, Lemmy Caution. Ich arbeite für den FBI. Nicht jeder Auftrag, den ich kriege, fängt so verquer an wie dieser hier. Eine Mrs. Marella Thorensen hatte uns geschrieben und einen Beamten angefordert – ich bin das Opfer. Als ich hinkomme, ist das Haus leer und ganz schön unordentlich. Es stellt sich heraus, dass die Thorensen die Frau eines Rechtsverdrehers ist, der für einen Chinesen namens Lee Sam arbeitet. Berenice, seine Tochter, erscheint zur gleichen Zeit wie ich in Thorensens Haus – ein Festessen für den alten Lemmy. Nur: Wo steckt Mrs. Thorensen? Welchen kriminellen Geschäften geht Lee Sam nach? Und welche Rolle, zum Teufel, spielt seine schöne Tochter in der ganzen Geschichte?

Lemmy schießt nicht auf Blondinen zu lesen bringt Spaß, gute Laune, Leichtigkeit ins harte Leben und ist ein wahres Vergnügen für kriminalistische Denksportler.

Ja, und nun steh ich vor dem Haus und guck es mir an und denk dabei, dass ich mir eines Tages auch so einen tadellosen Kasten bauen lassen werde, das heißt, wenn ich mich mal zur Ruhe gesetzt hab und vor allem, falls ich jemals so viele Moneten zusammenkratzen kann. Wie ich so zur Eingangstür wandere, überleg ich, wie Marella Thorensen wohl aussehen wird. Schade, dass wir kein Bild von der Dame hatten. Wenn ich von einer Dame ein Bild seh, mach ich mir immer so meine Gedanken. Aber da ich sie ja in einer Minute zu Gesicht kriege, ist das mit dem Bild schließlich nicht so wichtig.
Mir kommt der ganze Auftrag einigermaßen komisch vor. Sie haben ja den Brief gelesen, den die Dame an den Alten in Washington geschrieben hat. Sie sagt, er ist mysteriös.
Denken Sie mal selber nach. Wenn die Dame einen Brief an den Leiter des FBI schreibt und darin andeutet, dass hier irgendwelche krummen Geschichten passieren, die er sich mal ansehen soll, dann ist ja wohl anzunehmen, dass irgend jemand in der Gegend unsaubere Sachen macht. Wenn das aber so ist, dann finde ich es komisch, daß sie es nicht zuerst mal ihrem Mann erzählt. Wenn man schließlich zehn Jahre mit jemand verheiratet ist, erzählt man doch erst mal dem die ganze Geschichte. Finden Sie nicht?
Mit diesen Gedanken bin ich bis zur Tür gekommen. Ein schön verzierter Klingelknopf ist da, und als ich draufdrücke, hör ich irgendwo im Haus eine Glocke läuten. Ich steh und warte.

Zitate

Cheney ist der unumstößliche Großmeister des Kriminalromans.
Jean-Luc Godard

Dem schließe ich mich an.
Georges Simenon

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