232 Seiten, broschiert

€ 10.00

ISBN 978-3-85286-196-8

Lisa Lercher

Zornige Väter

Zornige Väter, die um ihre Kinder kämpfen.
Ein blutiges Familiendrama in der Vorweihnachtszeit.
Kindesentführung und schließlich: Mord.
Mit diesem Krimi trifft Lisa Lercher wieder den Nerv der Zeit.

Zornige Väter handelt vom bitteren Kampf Väter gegen Mütter um das Sorgerecht und die Macht über die verlorene Familie.
Ein Polizist ermordet seine türkische Frau, eine radikale Väterorganisation verwickelt Anna Posch, die engagierte Beamtin, in ihre illegalen Machenschaften und zu allem Überfluss hadert Annas beste Freundin, die Journalistin Mona Sommer, mit ihrer Situation als Alleinerzieherin und der Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Je mehr Anna hinter die Kulissen vermeintlich funktionierender Familien sieht, desto klarer sieht sie statt ewiger Liebe blinden Zorn.
Die österreichische Krimiautorin Lisa Lercher verbindet wieder hochaktuellen gesellschaftspolitischen Sprengstoff mit Krimispannung – eine explosive Mischung!

Man muss kein zorniger Vater, sein, um diesen Krimi brandaktuell zu finden. Unerbittlich scheint der verzweifelte Scheidungskampf zwischen den Geschlechtern und zwischen den Kulturen.

Thomas deutet auf den Schreibtisch. Eine Zeitung liegt aufgeschlagen neben dem Telefon. Blutiges Familiendrama im Advent, lese ich. Ein niedliches Kleinkind mit Zöpfchen lächelt mir entgegen. Daneben das Foto eines Buben, der mit großen Augen traurig in die Kamera schaut. Kindern und Ehefrau die Kehle durchgeschnitten. Täter nach missglücktem Selbstmordversuch im Koma. Die Schlagzeile sagt im Grunde alles. Trotzdem verstehe ich immer noch nicht, warum Yasemin weint.
„Was ist los?“, wiederhole ich meine Frage.
Yasemin setzt sich schwerfällig auf ihren Bürostuhl. Sie wirkt erschöpft und irgendwie gealtert. Ihr Blick bleibt an der Meldung über die grausamen Morde hängen, ihre Lippen beginnen zu zittern.
Als hochqualifizierte Fachkraft der Wiener Hotline für soziale Notlagen sollte ich wissen, was in solchen Situationen zu tun ist. Ich fühle mich überfordert. Schließlich greife ich nach der Zeitung, falte sie und lege sie neben mich auf den Aktenschrank. Ich greife nach Yasemins Hand. Sie zuckt zusammen.
„Ich hätte es verhindern können!“, stammelt sie.
Was hätte sie verhindern können? Den Amoklauf dieses Wahnsinnigen, der seine Familie ins Jenseits befördert hat?

Zitate

Nicht zum Abschütteln.
KURIER

Spannend wie ein Film.
DIE PRESSE

Sorgt für schlaflose Nächte und dafür, dass man dieses Buch keine Minute aus der Hand legen kann.
WIENER ZEITUNG

Rezensionen

2011-03-31 - falter
»Zornige Väter«
Emily Walton über Lisa Lerchers Krimi
http://www.falter.at/web/shop/detail.php?id=34238&product_id=34382&SESSID=9d09c13ac5fcf4a62d8e55cec55ba0cd

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