Br., 213 Seiten mit Glossar

€ 12.00

ISBN 978-3-90039-989-4

Elfriede Semrau

Zores aus dem rechten Eck

Mord und Totschlag im Dunstkreis der österreichischen Alt- und Neonaziszene - Semraus erster erfolgreicher Kriminalroman in Neuauflage!
Empfohlen: Krimifans im allgemeinen, Semrau-Fans im besonderen und all jenen, die Ambiente und Charaktere dem Whodunnit vorziehen.

Aufgrund der großen Nachfrage aus den Reihen der zahlreichen Semrau-Fans jetzt endlich wieder lieferbar: Der erste Kriminalroman der "österreichischen Miss Marple" Elfriede Semrau, jener Roman, mit dem im Jahr 1994 die Krimireihe GIFTMELANGE im Wiener Frauenverlag (jetzt Milena Verlag) gestartet wurde!
So also begann es:
Poldi Huber, Lebenskünstler und Ehemann einer erfolgreichen Gemüsetandlerin (= Marktfrau) auf dem Wiener Naschmarkt, betätigt sich in seiner ausgedehnten Freizeit mit Vorliebe als Privatdetektiv. In dieser Eigenschaft unterstützt er in Zores aus dem rechten Eck den Chefinspektor Alberich Zwerger (der diesen eher ungewöhnlichen Vornamen der Begeisterung seines Vaters für germanische Mythologie und das Dritte Reich verdankt) sowie dessen Mitarbeiter Charly Kogler bei Ermittlungen wegen Mordes und Totschlags im Dunstkreis ewiggestriger und neuer Rechter.
Elfriede Semrau leuchtet in ihrem ersten Kriminalroman nicht nur muffige Ecken der heimischen Alt- und Neonaziszene aus, sie nimmt auch mit Biß und Witz moralinsaure Winkel des rechten Kirchenflügels kritisch unter die Lupe …

Zitate

Erfahrungen, die tiefe Betroffenheit, Zorn und Ohnmacht auslösen, dürfen nicht verdrängt werden. Die Autorin arbeitet ihre Empörung über den wiedererwachten Rechtsradikalismus […] in Form eines Krimis auf und zeichnet […] beklemmend ein Bild, bei dem Fiktion und Realität geschickt vermischt werden.
Welt der Frau

Nicht ohne Grund vergleichen sie begeisterte Kritiker bereits mit Koryphäen der Kriminalliteratur wie Agatha Christie und Patricia Highsmith: Die Wiener Schriftstellerin Elfriede Semrau schreibt eigenwillige Krimis mit Herz, Hirn, Humor und typisch wienerischem Lokalkolorit, die der "österreichischen Seele" entlarvend den Spiegel vorhalten.
Brigitte

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