Geb., 200 S.

€ 15.90

ISBN 978-3-85286-113-5

Erna Pfeiffer (Hg.)

In den Händen des Mondes

Gedichte, Erzählungen und Berichte von Autorinnen aus Lateinamerika und der Karibik.

1999 schrieb eine Gruppe von in El Salvador lebenden lateinamerikanischen Frauen einen Wettbewerb aus, gerichtet an alle Frauen, deren Leben in irgendeiner Form vom Kampf um mehr menschliche Würde und Gerechtigkeit in Lateinamerika und der Karibik bestimmt war.

Sie haben in literarischer Form ihre Erfahrungen, die sie im Kampf gegen autoritäre Strukturen gesammelt haben, zusammengetragen. Die Rolle der Frauen in den von Gewalt und Befreiungsversuchen geprägten letzten Jahrzehnten soll damit sichtbar gemacht werden. Wie haben sie die stereotypen Verhaltensmuster überwunden, wie haben sie die Grenze zwischen privatem Dasein und politischer Existenz überschritten, welche Zweifel und Schwierigkeiten hatten sie und welche Lehren konnten sie daraus ziehen?
Die in diesem Buch versammelten Lebensgeschichten haben einen gemeinsamen Nenner: dafür zu kämpfen, dass die Schrecken der Vergangenheit sich nie mehr wiederholen. Dieser rote Faden zieht sich sowohl durch die Gedichte und Erzählungen als auch durch die dokumentarischen und autobiographischen Berichte.
Mit Beiträgen u.a. von Alicia Kozameh (Argentinien), Yiria Escamilla Martínez (Mexiko), Eugenia Echeverría Veas (Chile), Engracia Reyna Caba (Guatemala).

Erna Pfeiffer, Dozentin für spanische und lateinamerikanische Literatur an der Universität Graz. Veröffentlichung zahlreicher wissenschaftlicher Beiträge. Übersetzerin und Herausgeberin etlicher literarischer sowie theoretischer Werke. Im Milena Verlag erschien zuletzt ihre Übersetzung des Romans der argentinischen Autorin Alicia Kozameh Schritte unter Wasser (1999).

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