320 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag, Fadenheftung, Leseband

€ 24.50

ISBN 978-3-903184-52-7

Martina Wied

DAS ASYL ZUM OBDACHLOSEN GEIST

Über die existenzielle Fremdheit des Intellektuellen John von Kellingrath, der mit seiner Flucht in eine Irrenanstalt vor dem Leben und der bürgerlichen Gesellschaft kapituliert. Ein gesellschaftliches Panorama des 20. Jahrhunderts. Ein Roman wie die Schwester von Thomas Manns Zauberberg.

John von Kellingrath, ein junger Mann aus bestem Hause, flüchtet sich in eine Nervenheilanstalt; die Handlung spielt um 1890. Er ist einer der Repräsentanten des obdachlosen Geistes, ein Asket, der den materialistischen Anforderungen seiner hochbürgerlichen Familie nicht gewachsen ist. Kellingrath hat seine Frau einst aus Pflichterfüllung geheiratet und verachtet sie wegen ihres berechnenden Charakters. Als sie gemeinsam mit seinem Bruder Johns Einweisung ins Irrenhaus betreibt, um die Verfügungsgewalt über sein Vermögen zu erhalten, ist das auf prekäre Art durchaus in seinem Sinn. Die Irrenanstalt erscheint ihm als ein Ort des Friedens; im Elfenbeinturm seiner Zelle will er ein ungestörtes Gelehrtenleben verbringen und Sören Kierkegaard übersetzen. „Garantierte Einzelhaft ist alles, was ich mir verlange: Meine Bücher, Schreibgerät, mein Quantum Tabak, das nicht klein ist, also ungefähr die Freiheiten, die man in zivilisierten Ländern politischen Sträflingen zuzugestehen pflegt.“

Exil, im Sinn von Austritt bzw. Vertreibung aus dem bürgerlichen Leben, ist auch Martina Wieds Grundmotiv – schon lange vor ihrer erzwungenen Flucht nach Großbritannien.
Ihr ganzes Leben lang sucht sie eine Antwort auf die Frage, wie ein anständiges Leben in einer moralisch dubiosen Gesellschaftsordnung gelingen kann. Das impliziert die Distanzierung von jener gesellschaftlichen Schicht, der sie selbst angehört, und die Ablehnung der rücksichtslosen Logik des bürgerlichen Wirtschaftssystems.

Martina Wied schrieb diesen Roman in den Jahren 1925/26, er erschien 1934 als Fortsetzungsroman in der Wiener Zeitung, eine Buchausgabe folgte erst 1950 unter dem Titel „Kellingrath“.

Deshalb beobachtete ich mit einiger Beruhigung von meinem Fenster aus, wie unser schweres, eisenbeschlagenes Haupttor, auseinanderbrechend, sich teilte, um eine gelbe, bäuerliche Kalesche einzulassen, die unter Regendach und Spritzleder ihre Insassen verbarg, und vor einem just niederprasselnden Hagelschauer schützte. Ein koboldhaftes Wesen, das ich mit wehendem Radmantel, fliegenden Bartzipfeln und flatternder Krawatte aus dem kaum stillstehenden Wagen herausschlüpfen sah, pochte alsbald an meine Türe, gab sich als den angekündigten Dr. Gersuin zu erkennen, und versicherte sich meiner Geleitschaft in das Stiegenhaus, wo die anderen Insassen des Wagens uns bereits erwarteten. Große, magere Mannsgestalten mit schönen Gesichtern, denen Bartlosigkeit Jugend und ein Fremdartiges verlieh; brüderlich einander gleichend, doch so, als wäre der ein wenig Kleinere und Untersetztere von beiden, mit dem glatteren, ausdrucksloseren Gesicht, als zweite Auflage des Bruders erschaffen worden, als ein späterer, verwischter Abzug derselben Platte gleichsam, während der andere die Absichten seines Schöpfers in jeder Linie klar und deutlich
anzukündigen schien. Vor diesem Gesicht musste jedes Misstrauen schwinden, ich streckte dem Großen, dem Urbild, meine Hand entgegen: »Professor von Kellingrath?«
Aber wie wurde mir, als eine braune Hand, so beredt wie das Gesicht, erklärend auf die verwischte Zweitauflage wies: »Mein Bruder Oliver, der Professor – ich bin Dr. John Kellingrath.« In der Bestürzung, meine erste Annahme in einem sowohl bewahrheitet wie widerlegt zu finden – denn dieses Antlitz schien, von Leiden, aber von geistigen Leiden,
gezeichnet, noch über sie zu triumphieren, wogegen aus den Zügen des anderen, des Bärenführers, engstirnige Tücke mich ansah – in dieser Bestürzung murmelte ich den allerunpassendsten Willkommgruß: Durfte denn an dieser Stätte das Wort gesprochen werden: »Es freut mich«?
Kaum jemals hatte ich das Zweideutige, ja Vampirhafte meiner Berufspflicht so ätzend empfunden; zum ersten Male nach langer Zeit, die mich solcher Gedanken entwöhnt hatte, packte mich, bei Aufhebung jeglicher Distanz, das Bewusstsein, dass ich mich nicht einem wissenschaftlich zu behandelnden Objekt, sondern einem fühlenden Subjekt gegenüberbefand, einem in Täuschung über meine Absichten befangenen Menschen, den ich ausholen und in die Enge treiben sollte, ehe ich ihm das Netz über den Kopf werfen und es zuziehen musste. Um solche Täuschung vollkommen zu machen, war mein Ordinationszimmer seines eigentlichen Charakters völlig entkleidet; es ließ, der einzig unverändert gebliebene Raum, die frühere Bestimmung des Hauses als eines fürstlichen Sommersitzes noch erkennen, und wirkte mit seinen graublauen Seidentapeten, auf denen Wedgewood-Medaillons die Stelle der wohlweislich verbannten Spiegel einnahmen, mit seinen lichten Lackmöbeln, deren Laden ärztliches Untersuchungsgerät unsichtbar verwahrt
hielten, durchaus wie ein eleganter Privatsalon. Mit Vorbedacht war hier eine gemütliche Kaffeestunde inszeniert worden, bei der Dr. Gersuin als »mein alter Freund und Studiengenosse« auftrat und das Wort führte. Schielenden Blickes – mein Instinkt hatte mich nicht betrogen – und aufgeräumt an seiner schwarzen Virginier saugend, »warf er mir das Hölzel«, wie man hierzulande sagt, gab er mir die Stichworte, die mich ermuntern sollten, den Geisteszustand seines Patienten unauffällig zu überprüfen – als die Türe sich öffnete und einer unserer Wärter im weißen Kittel und mit nackten Armen mich zu einem eben angelangten
Besucher ins Sprechzimmer rief. Solche Störung verstieß gegen alle Hausregel, es musste sich also um ein unaufschiebbar Dringliches handeln, ich entschuldigte mich kurz und ging, den ganzen Anstaltskomplex durchquerend, in den für auswärtige Gäste bestimmten Empfangsraum, der sich an die Behausung des Pförtners anschloss.
Dort fand ich eine Dame, die, als ich die Türklinke niederdrückte, bereits ihre Stimme erhob: Ein raues Organ, das mit fremdem Akzent hinrollte. Leidenschaftliche Gebärden, ein nachlässig übergeworfener Regenmantel, aus dessen offenem Kragen der lange, sehnige Hals in fast unanständiger Nacktheit vorsah, ein schief auf wirrem, graublondem Haar sich wiegender, breitrandiger Strohhut, dem stürmischen Wetter schlecht angepasst, ergaben einen Gesamteindruck, der so sehr dem entsprach, was man in diesem Hause gewohnheitsmäßig anzutreffen pflegte, dass ich mich unwillkürlich nach einer Begleitperson umsah. Die Dame war aber allein gekommen.
Ich hörte der Redseligen eine Weile geduldig zu, indem ich die mir überbrachte Visitenkarte missmutig in der Hand zerknüllte – endlich schnitt ich ihren Wortschwall ab und gab ihr zu verstehen, dass sie, ihre Fürsorge in Ehren, die dem Gatten auf dem Fuße folgte, an eine falsche Adresse geraten war: Die Diagnose des Grazer Kollegen, bedeutete ich ihr, scheine mir ein wenig vorschnell gefasst zu sein, Blick, Haltung, die gesellschaftliche Sicherheit des Patienten, seine Art der Wort- und Satzbildung, seine präzise Ausdrucksweise und überlegene Ruhe – der ganze Habitus, mit einem Wort, widersprächen aufs Deutlichste der Feststellung einer paranoiden Demenz.
»Also chalten Sie meine Mann für gesund?«
»Das vermöchte ich freilich nach so kurzer Bekanntschaft nicht zu behaupten, ich möchte die Frage offenlassen, ob nicht vielleicht sehr ernste, nervöse Störungen vorhanden sind, aber ich glaube, jetzt schon sagen zu dürfen, dass Ihr Herr Gemahl in einer geschlossenen Anstalt fehl am Ort ist!«
»Man sieht, dass Sie sind eijn großer Arzt, Cherr Direktor! Eijn Blick hat Ihnen genügt zur Diagnose! Denn – Chand aufs Cherz: Weijt können Sie nicht seijn gekommen mit Ihre Untersuchung!«
Sie wies auf den Kiesplatz hinaus, wo jetzt, bei durchbrechendem Sonnenlicht mit zurückgeschlagenem Verdeck, pferdelos und mit starrender Deichsel, die gelbe Kutsche stand, neben einem zweiten, bespannten Gefährt.
»Die Rösser chaben noch gedampft, wie jich bijn gekommen, gerade erst chat der Kutscher sie weggeführt! Kann man aber eijne Krankheit, wie die von meijne Mann, in zwanzig Minutten feststellen oder ableugnen? Nein, Cherr Direktor, das jist kein Fall, der zu erkennen jist auf der erste Blick, auch nicht von eijne Genie!«
»Sie bestätigen durchaus meine eigene Meinung, gnädige Frau: Auch ich habe die Diagnose des Grazer Kollegen – den ich, privat gesprochen, für kein Genie halte – voreilig gefunden! Meines Erachtens handelt es sich hier nicht um eine Rindenveränderung – das heißt, populär
gesprochen, um eine Gehirnkrankheit –, sondern um eine seelische Verdüsterung, die nicht im Irrenhaus zu verwahren, sondern in völliger Freiheit und Abgelöstheit von allem Störenden und Nervenaufpeitschenden zu heilen wäre. Wenn Ihnen meine Auffassung nicht überzeugend
scheint, gnädige Frau, dann rate ich Ihnen aufs Dringendste, Ihren Herrn Gemahl, ehe Sie ihn irgendeiner geschlossenen Anstalt übergeben, noch einmal, und zwar von Hofrat Gauster in Wien, untersuchen zu lassen – da unser großer, ich möchte sagen, unser unfehlbarer Keith-Ebner ja leider vor zwei Jahren gestorben ist.«
»Keith-Ebner?«, sagte Frau von Kellingrath, die von allen meinen Worten nur diese letzten aufgefangen zu haben schien – »jich kenne diese Name serr gut. Seijne Tochter, Frau von Waißnix, jist eine gute Freundin von meine Mann gewesen – muss jich jetzt sagen, denn die
beiden sind auseinandergekommen durch seijne letzte Abenteuer. Eijne vornehme Dame! Jich chabe jimmer Nachsicht gechabt mit die erotische Eskapaden von meijne Cherr Gemahl, jich bin keijne eifersüchtige Frau, aber jich muss meijne Kinder jihre Vatter erhalten …«
»Im Irrenhaus?«
»Im Irrenhaus, wenn er sich benimmt als Irrsinniger! Er tobt, er schlägt um sich, er zerbricht Spiegel – unsere große, schöne, venezianische Spiegel, eijn Erbstück von meijne erste Mann – Jesus Maria! Und jich bijn so abergläubisch! Er verschenkt Unsummen an fremden Leuten …« Hier hielten wir offenbar beim springenden Punkt!
»Das, was Sie vorbringen, gnädige Frau, ergibt, scheint’s, eher Gründe für einen Juristen, als Symptome für einen Irrenarzt! Wenn es Ihnen um den Vorwand für ein Entmündigungsverfahren geht, bitte ich darum, aus dem Spiel bleiben zu dürfen! Sie haben ja leider bereits das Zeugnis einer sogenannten Kapazität …«

Zitate

„Das Asyl zum obdachlosen Geist“ – was für ein starker Titel für einen Roman. Er prägt sich ein und gibt die Themen vor, die Martina Wied umkreist. Allen voran der Rückzug des Ichs aus einer Welt, die ihm vollends fremd geworden ist. Das Buch, geschrieben Mitte der 1920er Jahre, nimmt also vorweg, womit sich die Kunst spätestens nach dem Zusammenbruch des Faschismus radikaler beschäftigen wird. Umso weniger versteht man, dass die Autorin in Vergessenheit geraten ist. Was sich nun ein Stück weit ändern könnte.
Der Roman taucht ab in den Mikrokosmos einer psychiatrischen Anstalt. John von Kellingrath, ein Intellektueller aus bestem Haus, scheitert an den Anforderungen der bürgerlichen Gesellschaft und an den Ansprüchen an sich selbst. Von seiner geldgierigen Ehefrau in seiner Lebenskraft gelähmt, sieht er, so er sich nicht gleich umbringt, nur mehr einen Ausweg: den Rückzug in eine Irrenanstalt. Dort möchte er fortan im Verborgenen wirken und als Gelehrter ein schlichtes Dasein am Schreibtisch fristen. Eine Art Flucht in den Elfenbeinturm, für die er sogar die Entmündigung durch seine Familie riskiert. Doch der Direktor der Institution durchschaut das Manöver der Angehörigen und die Intentionen seines neuen Patienten. Er freundet sich mit ihm an und behandelt ihn respektvoll als Gast und nicht als Kranken. Vielleicht deshalb, weil er in Kellingrath sein eigenes Schicksal und sein Scheitern gespiegelt sieht, denn er hat seine Universitätskarriere abgebrochen und sich den Intrigen um die besten Positionen auf der Karriereleiter entzogen. Dass er von Wien aufs Land geflohen ist, um sich fortan den psychisch Leidenden zu widmen, erfährt er als eine Form der selbstgewählten Verbannung.
Dieser Mediziner ist es dann auch, dem Martina Wied die Rolle des Erzählers zuweist. Als solcher zeichnet er seine Erinnerungen an jene Monate auf, in denen sich in der Abgeschiedenheit der Klinik die Ereignisse unerwartet dramatisch zuspitzen. Kellingrath beginnt, durchaus passend zu seinem Seelenzustand, Kierkegaards Abhandlung „Entweder – Oder“ ins Deutsche zu übersetzen. Währenddessen schmuggelt sich seine einstige Geliebte ein, indem sie sich unter fremdem Namen als Pflegerin andient. Kellingrath erkennt sie nicht, verliebt sich aber ebenso in die junge Frau, wie der Arzt. Womit die drei Figuren auf eine bedrohliche Krise zusteuern.
„Das Asyl zum obdachlosen Geist“, vorab als Fortsetzungsroman in der Wiener Zeitung erschienen, kam in Buchform erst 1950 heraus. Da liegen, wie Evelyne Polt-Heinzl in ihrem informativen Nachwort erläutert, Martina Wieds bittere Jahre im englischen Exil hinter ihr. Man sprach der Autorin zwar den Großen Österreichischen Staatspreis zu, doch die Bedeutung des Romans wurde nicht wirklich gewürdigt. Was heute, aus der Distanz betrachtet, einfacher erscheint. Er ist ein Findling und steht allein in der Literaturlandschaft jener Tage, weil er die Krise des Bürgertums und des Individuums, wie sie sich sehr viel später als literarische Strömung manifestiert, scharfsinnig kommentiert. Auf diese Weise wird er zu einem frühen Seismogramm jener politischen und existentiellen Umbrüche, die das 20. Jahrhundert prägen.
Martina Wied macht es uns nicht ganz leicht. Ihr Roman spielt um 1890, und entsprechend sucht die Autorin, sich auch sprachlich in jene Zeit zu versetzen. Man muss sich an die verschroben-elegante Diktion gewöhnen, in der sich die Protagonisten verständigen. Zugleich aber spürt man, wie geläufig der Autorin die Handlungs- und Denkweisen der sogenannt besseren Wiener Kreise sind. Den Niedergang der bürgerlichen Werte analysiert sie glaubwürdig: die großspurige Hohlheit der Gespräche, die moralische Instabilität des schon morbiden K.u.k.-Reichs und den wachsenden Verlust jedweder persönlicher Integrität. Wer sich davon befreien möchte, dem bleibt nur die innere Emigration.
Beide Männer, Kellingrath ebenso wie der Arzt, sind Humanisten und sitzen dabei in starren Gedankengebäuden fest. Was sich nicht zuletzt in ihren erbitterten, mitunter langatmigen Diskussionen zeigt. Wie viel Verantwortung hat jeder einzelne für sich und seine Mitmenschen zu tragen und inwieweit muss er sein Streben nach Glück und persönlicher Entfaltung hintanstellen, um der Gemeinschaft und ihren Idealen zu dienen? Und überhaupt: Wie ist ein ethisch richtiges Leben möglich in einer Gesellschaft, die ihren Wertekanon längst verloren hat? Das sind die zentralen Fragen des Romans. In diesem Kontext ist die Kritik am Wissenschaftsbetrieb und an der bürgerlichen Kunst zu sehen, dieser sentimentalen, im Formalen erstarrten Perpetuierung traditioneller Formen. Dem Niedergang geweiht auch die Religion mit ihren Dünkeln und Obsessionen. Wobei mit Rettung ohnehin nicht zu rechnen ist: Kellingrath wird von einem Nervenfieber dahingerafft, seine Geliebte greift aus Kummer darüber in den Giftschrank.
„Das Asyl zum obdachlosen Geist“ ist ein ungerührtes, hellsichtiges Buch, das mit den Motiven des Doppelgängers, der Spiegelung und Täuschung und des Traums operiert. Der Anstaltsdirektor, wie ihn Martina Wied porträtiert, hat ebenso wie Freud bei Jean-Martin Charcot studiert und zweifelt zusehends mehr an den Möglichkeiten der Psychoanalyse und deren Heilsversprechungen. Er fühle sich als Vampir, heißt es, stets auf der Lauer nach Zwischentönen und Zweideutigkeiten und glücklich über jenen Moment, da er die Patienten in die Enge treiben und sie zum wissenschaftlichen Objekt degradieren kann. Was ihm bei John von Kellingrath nicht gelingt. Mit den Monaten bröckelt sein Selbstbild.
Er gerät in ein quälendes inneres Dilemma und findet sich schließlich als Olivenbauer in Italien wieder. Ein Happy-End? Eher eine weitere Flucht, ein weiteres Exil und keine Heimat auf Dauer. Die scheint ein für alle Mal verloren. Die allzu verführerischen Angebote des Faschismus aber sind zum Greifen nah.

ORF, Ex Libris, Susanne Schaber

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