€ 25.00

ISBN 978-3-903460-63-8
ca. 200 Seiten
Hardcover mit SU und Leseband
Erscheint September 2026

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Florian Horwath

Als ich einmal blind wurde

Ein großer literarischer Wurf mit Widerhaken. Darüber, was passiert, wenn man sich an den zahlreichen, an abstrusen Orten logierenden Liebhabern seiner Mutter rächen will, unter ihnen den Vater sucht, den man nie haben wollte, und stattdessen die Liebe findet. Und auch die Fische beißen gut in diesem spektakulär flott erzählten Roman.

Der junge, eigensinnige Damian ist der „Fänger im Rogen“. Er liebt es zu fischen und kennt seine Köder besser als alles andere. Damian begibt sich ohne Wissen seiner Mutter auf eine atemberaubend psychedelische Mission nach Polen und Rumänien, trifft einen Berufs-Guru und den Zigeunerbaron und schießt sich ein Auge aus. Damians einziger Verbündeter ist Joe, er ist Damians bester Freund und DJ. Der eine schweigt, der andere spricht. Kommuniziert wird mit Tasten, höchstens.
Dann Treffpunkt: Club Paradiso, Amsterdam. Der eine will fi schen, der andere feiern.
Und dann passiert ein Tanz.
Und dann passiert die Liebe.
Und dann passiert ein Unfall.
Und dann passiert – ein Vater?

Florian Horwaths Roman ist ein Coming-of-Age-Meisterwerk, ein wilder,
weiser Ritt durch ein jugendliches Leben, das sich selbst noch erobern
muss. Ein „Fänger im Rogen“, ein Holden Caulfi eld mit Angel und einer
großen Lust auf das Leben.

„Wer das nicht liest, ist selber schuld.“

Sven Regener über Florian Horwaths Debütroman „Magic Man“

Ich habe einmal ein Interview mit Ronaldo gesehen, da hat er zu weinen begonnen, als ihm ein Video seines Vaters vorgespielt wurde, in dem er ihn mit grimmiger Miene ansatzweise lobt. Der Vater ist inzwischen tot, glaube ich, und Ronaldo so unterwegs, wie er unterwegs ist, weil er nie gelobt wurde von seinem Vater, außer dieses eine ansatzweise Mal. Das hat mich mit ihm versöhnt.
Ich bin von meinem Vater weder gelobt noch nicht gelobt worden. Wie auch? Er war nicht da. Er ist weg. Es gibt ihn nicht. Er ist tot für mich, auch wenn er vielleicht nicht tot ist.
Mein Vater ist die Schuld.

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